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Okay, kommen wir nun zum absurden Teil unseres Lebens...
(zur Erklärung: der Text ist aus Luisa G.´s Perspektive geschrieben ^^)

Als riesiger Bela B.-Fan freute ich mich schon wahnsinnig auf das Konzert am 08.09. in "meiner" Stadt: Magdeburg. Da ich bereits auf dem Warm-up-Gig in Leipzig Anfang Juni war, wusste ich, dass Herrn Felsenheimers Band auch sehr knusper ist. Deshalb hab ich in einem nächtlichen Kreativitätsanfall ein Plakat mit folgendem Text entworfen:

"Bingo Wings- we love you!
Bela... du bist auch ganz okay...
eure Ossi-Traumfrauen Anni und Isi"

Aufgeregt gings nach der Schule direkt zur Halle, 4 Stunden vor Einlass erschienen uns ausreichend. Plätze in der ersten Reihe wurden gesichert, man ging noch mal auf Klo und dann wurde gerockt ; ) Die Vorband "TempEau" war meines Erachtens nach richtig klasse und machte Lust auf mehr. Doch als Bela B y Los Helmstedt die Bühne enterten stockte uns der Atem: Mein Gott, dieser Gitarrist rechts außen war ja vielleicht heiß... oO Nun gut, sämtliche Pläne des Bela-Anhimmelns wurden über den Haufen geworfen, ab jetzt war nur noch Mr. Wayne Jackson interessant. Das Plakat sorgte auf der Bühne für Belustigung und sicherte uns die Aufmerksamkeit des netten Britens. Er holte das schmucke Stück Stoff auf die Bühne wo es bis zum Ende der Show verweilte. Beim allseits beliebten Lied "Traumfrau" wurde ich zwar nicht auf die Bühne geholt, jedoch war der mehr als nette Augenkotakt mit Wayne Ersatz genug. Zusätzlich hab ich ihn mit meinem BH beschmissen. Dieser war, laut eigenen Aussagen, der erste BH den er jemals auf die Bühne geworfen bekam. Außerdem löste er einen "Schwanzvergleich" zwischen Wayne und Bela aus.. live auf der Bühne. Da die Unterwäsche meines Angebeteten anscheinend zu eng war um diesen Vergleich ordnungsgemäß durchführen zu können, war dies der Auslöser, dass er sich neue "schwanzvergleich-friendly underwear" kaufen möchte. Am Ende des Konzertes hat er mir sein Plektrum in die Hand gedrückt und beim von der Bühne gehen wurde mir noch ein letztes Mal zugewunken.
Auf dem nach Hause Weg wurde gleich beschlossen, dass ein weiteres Konzert folgen müsse. Noch am nächsten Tag wurde Braunschweig als Ziel festgelegt.
Ich wusste jedoch auch, dass Anne kurz nach dem Magdeburg-Konzert in Frankfurt aufs Bela-Konzert gehen würde. Ein Plan wurde ausgearbeitet: Es sollten Grüße übermittelt werden! Nur wie? Die Idee: Ein Foto von mir samt Text auf die Bühne zu schmeißen. Als Anne meinte, sie würde meine Telefonnummer dazu schreiben meinte ich scherzhaft: "Tus doch!". Dass sie ernst macht... damit hatte ich nicht gerechnet. Kurz vor dem Frankfurter Konzert erschien jedoch noch der von Mr. Jackson verfasste Tourtagebucheintrag in dem er meinen BH und mich erwähnte. Ich war hin und weg.
Das Konzert in Ffm folgte und Anne übermittelte die Grüße. Die Reaktion seinerseits- ein ernstes Nicken- konnte aber nicht wirklich gedeutet werden. Ein paar Tage später schaute ich auf mein Handy und entdeckte, dass ich eine neue Nachricht auf der Mailbox habe. Gut, dachte ich mir, meine Mailbox muss eh mal eingerichtet werden, da kannst dus auch gleich abhören. Wer hätte damit gerechnet, dass mir da ein freundlicher Brite mit seiner sexy Stimme eine Nachricht hinterlassen hatte? Ich war völlig aus der Fassung und konnte mich vor Vorfreude auf das nächste Konzert kaum noch auf andere Dinge wie die Schule konzentrieren.
Am 1.10. war es dann soweit. Diesmal waren wir sogar 5 Stunden vor Einlass da, die Zeit verging jedoch wie im Flug. Als der Tourbus ankam und die Bandmitglieder nacheinander ausstiegen wurde mir ganz schön mulmig. Ein paar Monate zuvor hätte mich noch der Frontmann aus der Fassung gebracht, nun war jedoch der Gitarrist der Auslöser für meine Hektik. Als das Konzert endlich begann war ich nervös wie ein kleines Mädchen und fiel fast in Ohnmacht als besagter Brite wieder vor mir stand. Wow, er schien noch besser auszusehen als in Magdeburg. Ich war jedoch ein wenig enttäuscht, denn trotz lautem Rufen und Springen schien er mich nicht zu bemerken. Erst als ich ihn mit einem Plakat und einem Plüschherz bewarf, registrierte er dass ich da war. "Traumfrau" und "Loverboy" schien er ganz für mich allein zu singen und ich versank förmlich in diesen grünen Augen...Das Konzert war viel zu schnell vorbei und für mich folgte die Erkenntnis ihn wahrscheinlich nie wieder zu sehen.
Ein paar Tage nach dem Konzert klingelte erneut mein Handy. Ich nahm den Anruf völlig erwartungslos entgegen, doch dann versetzte es mir einen Schlag. Denn ich wurde mit den Worten "Hi Isi, this is Wayne" begrüßt. Unser erstes Telefonat dauerte eine dreiviertel Stunde und war der Auftakt für einen regen Email- und Telefonkontaktes der hoffentlich noch lange andauert...
Ja, so ist das, wenn Luisa G. einen Gitarristen "ganz ansprechend" findet...



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